14. June 2024

    Drückjagd – Vorbereitung und Ausrüstung: Der ultimative Leitfaden

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    1. Warum die Drückjagd besondere Vorbereitung und Ausrüstung erfordert
    2. Die Auswahl des richtigen Jagdgewehrs
    3. Wahl der richtigen Zieloptik
    4. Vorbereitung für den Jagdtag
    5. Sicherheitsaspekte
    6. Fazit und Expertentipp

    Warum die Drückjagd – Vorbereitung so wichtig ist

    Die Drückjagd ist eine der aufregendsten und herausforderndsten Formen der Jagd. Sie stellt besondere Anforderungen an Equipment, Fähigkeiten und die umfassende Vorbereitung des Jägers. In diesem Leitfaden erhältst du alle wichtigen Informationen, die du für eine erfolgreiche Drückjagd benötigst.

    Sieh dir dieses Video an für einen praktischen Einblick in die Drückjagd.


    Die Auswahl des richtigen Jagdgewehrs

    Kriterien für die Auswahl

    Die Wahl des richtigen Jagdgewehrs ist entscheidend für den Erfolg der Drückjagd. Faktoren wie Kaliber, Lauflänge, Material und Verarbeitungsqualität spielen eine große Rolle.

    Kaliberwahl

    Die Wahl des Kalibers ist ein entscheidender Aspekt bei der Drückjagd. Die richtige Kaliberwahl hängt von verschiedenen Faktoren wie Wildart, Schussdistanz und persönlicher Vorliebe (Harmonie für den Schützen) ab. Im Folgenden stelle ich einige der klassischen und modernen Kaliber vor, die für die Drückjagd besonders geeignet sind.

    .30-06 Springfield

    Die .30-06 ist ein echter Klassiker und zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit aus. Sie ist für nahezu jede Wildart geeignet und bietet eine breite Auswahl an Geschossen.

    .308 Winchester

    Ähnlich wie die .30-06, ist die .308 Win ein Allrounder. Sie bietet eine geringfügig geringere Leistung als die .30-06, ist aber in der Regel ausreichend für die meisten in Europa vorkommenden Wildarten.

    8×57 IS

    Dieses deutsche Kaliber hat sich seit über 100 Jahren bewährt. Es ist besonders geeignet für schweres Wild und zeichnet sich durch seine Durchschlagskraft aus.

    .270 Winchester

    Die .270 Win bietet eine gute Kombination aus Reichweite und Durchschlagskraft, wodurch sie für verschiedene Wildarten geeignet ist.

    .300 Winchester Magnum

    Für besonders weite Schüsse oder schweres Wild ist die .300 Win Mag eine ausgezeichnete Wahl. Sie bietet hohe Energie und Präzision auf weite Distanzen.

    7×64

    Ein weiteres deutsches Kaliber, das für mittleres bis schweres Wild geeignet ist. Es ist eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die ein effektives, aber nicht übermäßig starkes Kaliber suchen.

    9,3×62

    Dieses Kaliber eignet sich besonders für schweres Wild und bietet eine ausgezeichnete Stoppwirkung. Es ist jedoch weniger geeignet für sehr weite Schüsse.

    6,5 PRC (Precision Rifle Cartridge)

    Ein modernes Kaliber, das sich durch seine hervorragende Präzision und Ballistik auszeichnet. Es ist besonders geeignet für präzise Schüsse auf mittlere und weite Distanzen.

    .270 WSM (Winchester Short Magnum)

    Die .270 WSM ist eine modernere, leistungsgesteigerte Version der klassischen .270 Winchester. Sie bietet höhere Geschwindigkeiten und eine bessere ballistische Leistung.

    Jedes dieser Kaliber hat seine eigenen Vor- und Nachteile, und die Wahl sollte auf der Grundlage Deiner spezifischen Bedürfnisse und Erfahrungen getroffen werden. So wird die Drückjagd nicht nur erfolgreicher, sondern auch ethisch vertretbarer, da das Wild schnell und human erlegt werden kann.

    Meine Empfehlung: BERGARA Jagdgewehre

    Ich kann aus Erfahrung die BERGARA B14 Extreme Hunter empfehlen, die du hier finden kannst.


    Wahl der richtigen Zieloptik

    Warum die Zieloptik so wichtig ist

    Die Bedeutung einer geeigneten Zieloptik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. In vielen Fällen ist sie genauso entscheidend für den Jagderfolg wie das Gewehr selbst. Eine gute Optik kann den Unterschied zwischen einem präzisen Schuss und einem Fehlschuss ausmachen, besonders unter schwierigen Lichtverhältnissen oder auf große Entfernungen.

    Drückjagd-Zielfernrohre

    Für die Drückjagd eignen sich spezielle Zielfernrohre, die in der Regel ein breites Sichtfeld bieten. Ein breites Sichtfeld ist in bewegten Jagdsituationen unerlässlich, um das Ziel schnell zu erfassen und im Visier zu behalten. Darüber hinaus sollten diese Zielfernrohre eine hohe Lichttransmission bieten, da die Drückjagd oft in der Dämmerung stattfindet. Hier spielen Faktoren wie die Qualität der Linsen und die Beschichtung eine wichtige Rolle.

    Offene Visierung und Rotpunktvisiere

    Offene Visierung

    Meist sind offene Visierungen weniger präzise als Zielfernrohre, bieten jedoch den Vorteil, dass man das Ziel schneller erfassen kann. Sie sind vor allem auf kurzen Distanzen und bei sich schnell bewegenden Zielen eine gute Wahl.

    Rotpunktvisiere

    Rotpunktvisiere stellen einen Kompromiss zwischen der Schnelligkeit einer offenen Visierung und der Präzision eines Zielfernrohrs dar. Sie sind besonders nützlich in Situationen, in denen ein schnelles Erfassen des Ziels entscheidend ist. Rotpunktvisiere erlauben es dem Schützen, beide Augen offen zu halten, was ein natürlicheres und schnelleres Zielen ermöglicht.

    Beide Optionen haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, und die Wahl sollte auf der Grundlage Ihrer spezifischen Bedürfnisse, des Jagdtyps und der zu erwartenden Distanzen getroffen werden. In jedem Fall ist die Qualität der Optik entscheidend. Hier lohnt es sich, in hochwertige Produkte zu investieren, die nicht nur eine hohe Leistung, sondern auch Langlebigkeit und Zuverlässigkeit bieten.


    Drückjagd – Vorbereitung für den Jagdtag

    Ausrüstung warten

    Jedes Ausrüstungsteil, vom Jagdgewehr bis zum Niggeloh Wildberger, sollte (grundsätzlich) genau überprüft werden.

    Schießtraining als Drückjagd – Vorbereitung

    Die Wichtigkeit des regelmäßigen Übens

    Regelmäßiges Schießtraining ist für jeden verantwortungsbewussten Jäger unerlässlich. Neben dem Erhalt deiner eigenen Fähigkeiten spielt auch die waidgerechte Jagd eine entscheidende Rolle. Ein präziser Schuss verringert das Leiden des Wilds und stellt sicher, dass die Jagd ethisch und effizient durchgeführt wird.

    Anzahl der Trainingsschüsse

    Die Anzahl der Schüsse, die du während des Trainings abgeben solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich deiner bisherigen Erfahrung und deinem Komfortniveau mit der Waffe. Als Faustregel würde ich jedoch empfehlen, mindestens 50 bis 100 Schüsse pro Trainingssession abzugeben. Dies sollte eine Kombination aus Präzisionsschüssen und Schnellschüssen sein, um sowohl deine Zielgenauigkeit als auch deine Reaktionszeit zu trainieren.

    Spare nicht an Munition!

    Häufigkeit des Trainings vor einer Drückjagd

    Die Häufigkeit des Trainings ist stark von der Nähe des bevorstehenden Jagdtermins abhängig. Wenn die Drückjagd-Saison ansteht, wären 2 x pro Woche Training ideal, um dich optimal vorzubereiten. Dies ermöglicht es dir, dich an das Gewehr und die Optik zu gewöhnen und eventuelle Fehler in der Schießtechnik frühzeitig zu identifizieren und zu korrigieren.

    Spezielle Übungen und Tipps

    1. Bewegungssimulation: Übe den Schuss auf bewegliche Ziele. Es gibt spezielle Schießstände, die die Bewegung von Wild simulieren können.
    2. Zeitdruck: Stelle dich unter Zeitdruck, um die Bedingungen einer echten Drückjagd zu simulieren. Versuche, innerhalb einer bestimmten Zeit mehrere Ziele zu treffen.
    3. Veränderte Schusspositionen: Übe aus verschiedenen Positionen, um für alle Eventualitäten während der Drückjagd gewappnet zu sein.
    4. Mentaltraining: Konzentration und Selbstkontrolle sind genauso wichtig wie die physische Vorbereitung. Übe Atemtechniken und positive Visualisierung.
    5. Ausrüstungscheck: Nutze das Training auch dazu, deine Ausrüstung zu überprüfen. Stelle sicher, dass dein Gewehr gut eingeschossen ist und die Optik richtig justiert ist.

    Das regelmäßige und gezielte Schießtraining ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Drückjagd. Ein guter Schütze ist nicht nur treffsicher, sondern auch in der Lage, unter verschiedenen Bedingungen und Drucksituationen präzise zu schießen.

    drueckjagd


    Sicherheitsaspekte bei der Drückjagd: Priorität Sicherheit

    Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen, besonders bei einer Jagdform, die so dynamisch und schnelllebig ist wie die Drückjagd. Du bist nicht nur für deine eigene Sicherheit verantwortlich, sondern auch für die der anderen Jäger und Hunde im Revier. Ein sicherer Kugelfang ist dabei eine der wichtigsten Voraussetzungen.

    Warum ist ein sicherer Kugelfang so wichtig?

    Beim Schuss auf bewegtes Wild in einer Drückjagd-Situation ist die Flugbahn der Kugel oft unvorhersehbar. Ein sicherer Kugelfang (also der Bereich, in den die Kugel nach dem Durchgang durch oder vorbei am Wild fliegt) ist daher unerlässlich, um das Risiko für Unfälle zu minimieren. Man muss nicht nur das Ziel, sondern auch den Bereich dahinter im Blick haben.

    Expertentipps für unerfahrene Jäger

    1. Schussfeld und Kugelfang im Voraus prüfen: Bevor die Jagd beginnt, solltest du dir deinen Standplatz genau ansehen. Wo könnte das Wild auftauchen? Wo ist der sichere Kugelfang? Diese Überlegungen sollten im Voraus abgeschlossen sein, sodass du im entscheidenden Moment schnell und sicher handeln kannst.
    2. Niemals auf Augenhöhe schießen: Es ist wichtig, in einem Winkel zu schießen, der sicherstellt, dass die Kugel in den Boden einschlägt. Ein Ein Schuss auf Augenhöhe kann gefährlich werden, wenn er das Ziel verfehlt oder durch das Ziel durchgeht.
    3. Regelmäßige Sicherheitsunterweisungen und -trainings: Auch wenn du denkst, du wüsstest schon alles über die Sicherheit, ist eine regelmäßige Auffrischung nie verkehrt. Oft werden vor der Drückjagd Sicherheitsunterweisungen gegeben. Nimm diese ernst und wende das Gelernte immer an.

    Indem du diese Sicherheitsvorkehrungen triffst und stets achtsam und konzentriert bleibst, minimierst du die Risiken, die mit der Drückjagd einhergehen können. Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder neu erarbeitet und überprüft werden.


    Fazit und Expertentipp

    Abschließende Gedanken zur Drückjagd – Vorbereitung

    Eine erfolgreiche Drückjagd ist nicht nur das Ergebnis einer guten Teamarbeit und geschickter Hunde, sondern auch deiner akribischen Vorbereitung. Dazu gehört nicht nur die Wahl der richtigen Ausrüstung, sondern auch dein detailliertes Wissen über die Jagdpraxis, das Verhalten des Wilds, die Ballistik und nicht zuletzt die Ethik und Sicherheitsregeln, die bei der Jagd Beachtung finden müssen.

    Expertentipp

    Als Experte für Jagd und insbesondere für Drückjagd empfehle ich dir, das Schießtraining ernst zu nehmen und regelmäßig durchzuführen. Dies sollte nicht nur ein paar Tage vor der Drückjagd passieren, sondern das ganze Jahr über, mit mindestens zwei Trainingseinheiten im Monat, um deine Fertigkeiten kontinuierlich zu schärfen. Dabei solltest du pro Trainingssession mindestens 30 bis 40 Schüsse mit dem Jagdgewehr abgeben, um sowohl die Schießtechnik als auch die Muskulatur zu trainieren.

    Ein spezielles Augenmerk solltest du auf den Kugelfang legen. Übe das Schießen in verschiedenen Winkeln und Positionen und gewöhne dich daran, immer den Hintergrund des Ziels zu überprüfen. Bei der Drückjagd selbst ist es unerlässlich, immer einen sicheren Kugelfang im Blick zu haben. Dies kann ein Erdwall oder ein Hügel sein.

    Auch die Zieloptik solltest du ernst nehmen. Ein gutes Zielfernrohr ist nicht nur in der Dämmerung wertvoll, sondern auch wenn das Wetter weniger ideal ist. Ein Rotpunktvisier kann in hektischen Situationen von Vorteil sein, allerdings solltest du auch hier vorab ausgiebig trainieren.

    Vergiss nicht, dass Waidgerechtigkeit nicht nur das korrekte Erlegen des Wildes bedeutet, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und den anderen Teilnehmern der Jagd. Sicherheit ist das oberste Gebot und sollte nie zugunsten eines möglichen Schusses vernachlässigt werden.

    Damit erhöhst du nicht nur deine Erfolgschancen, sondern trägst auch zu einer sicheren und ethisch vertretbaren Drückjagd bei.

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    “WAIDMANNSHEIL! Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Drückjagd – Vorbereitung!”

    Dieser Blogbeitrag wurde dir präsentiert von Carsten, deinem verlässlichen Partner rund um das Thema Jagd.

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